Das bin ich in Arbeitskluft. Wenn das Trikot sauber bleibt, stimmt was nicht!!
So siehts aus, wenns mal fertig ist! Dort habe ich gewohnt, bei Anatoli und Anja und ihren Kindern und Katzen.
Aber vorher muß das alles da rein.....
Und das geht so: immer schön stopfen mit einer Keule wie Bam-Bam von den Feuersteins...

Stück für Stück wächst die Wand...
...und sieht am Schluß so aus!
...dann kommen überall Schilfplatten drauf (machen wir nicht mehr, dass Haus muß nach dem Einfüllen der Lehm-Holzhäcksel-Mischung erst ein Jahr trocknen und die Ziegel kommen auch erst später drauf)..
...dann wird es verputzt und ist schon fast fertig!Aber es gab auch noch mehr zu tun. Die neue Kirche im Nachbarort brauchte dringend einen Zaun. Kein Problem für mich als erfahrene Zaunbauerin!
Ans Werk!
My first Zaun!!
Erbsünderinnen bei der Arbeit... (laut russisch-orthodoxer Kirche)Jetzt aber schnell kirchenfein gemacht für die Einweihung!
Der fertige Zaun:
Den Schiefen hinten hat der Pope selbst genagelt.Jetzt muß gefeiert werden, wir richten bei uns im Camp das Fest aus und der hohe Besuch kommt auch...
...meine Lieblingsomas-und opis aus dem Dorf, Nina, Alexander und Valentina...
Wichtig beim Feiern: die richtige Beilage zum Vodka-Gedeck.
Unsere supernetten Hauseltern Anja und Anatoli laden uns zum Essen ein..
...gedacht für acht Personen...
...gelangt hätte es für 20...nur ein weiterer Beweis für die unglaubliche Gastreundschaft der Menschen dort. Es würde trotz eines Monatseinkommens von ca. 100 Euro niemand auf die Idee kommen, die Schinkenröllchen vorher abzuzählen.Also dann...nasdarowje!
Polonaise in der (Weiß)russendisko...
Und hier noch ein, zwei Impressionen:
Unser "Magasin", Lebensmittelladen unseres Vetrauens.Eines der typischen Holzhäuser der Gegend..

Es waren beeindruckende und lustige 3 Wochen in einer anderen Welt. Und ich kann jetzt hämmern und bohren. Der nächste Umzug kann kommen!!!