Donnerstag, 25. Januar 2007

Tiere suchen ein zuhause

Studenten auch zuweilen. Es klingelt an der Tür. Die Tür im normalerweise vierten Stock, der typischen WG-Etage, steht einen Spaltbreit offen. "Hallo, ich bin der Dieter" Man ist manchmal froh, daß der südeuropäische Begrüßungskuß bei uns noch nicht vollkommen Standard ist. Es fliegen Sätze wie: -Wir hatten telefoniert-Komm erstmal rein-willste n Kaffee-das ist also die Küche-so, jetzt erstmal ein paar Gegensatzpaare-Tofu oder Schweinshaxe-Kirsche oder Erdbeere-dein Hygieneempfinden auf einer Skala von 1-10-Telefon müßtest du erst noch beantragen, Internet haben wir nicht, ist bißchen laut manchmal, insgesamt nur 320 ,--Putzplan haben wir im Prinzip schon-wir haben hier das Spülkistensystem, jeder hat eine und wenn sie voll ist, dann spült man halt irgendwann sein Zeug weg-das wäre dann dein Zimmer-man gewöhnt sich an den Straßenlärm-also Zweck-WG wollen wir nicht, aber man muß auch nicht krampfhaft was zusammen unternehmen.
Dieter besitzt die WG aller WGs. Will heißen, jede WG hat eine oder mehrere Eigenschaften von Dieters WG. Dieter hat also die Horror-WG.
Ich habe jetzt auch wieder eine und freue mich wie ein Schnitzel.
Man wird sehen.
Und wie unternimmt man eigentlich krampfhaft etwas?
Wie zeigt sich der Krampf genau?
Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften mit Bild.

Mittwoch, 24. Januar 2007

es beginnt...

Willkommen, ihr Aschenputtel dieser Welt!